Tägliche Botschaft

“Seien wir immer geradezu wild aufrichtig.”

An einer Stelle im Evangelium ist von einem "stummen Teufel" die Rede. Dringt er in die Seele ein, dann verdirbt er alles. Treiben wir ihn aber aus, so wird alles gut: wir gehen froh unseres Weges und kommen voran. Fester Vorsatz für deine geistliche Aussprache: schonungslose Aufrichtigkeit, mit Takt und prompt. (Im Feuer der Schmiede 127)

Laßt mich noch einmal betonen: Wir alle sind voller Erbärmlichkeiten. Aber diese unsere Armseligkeiten dürfen uns nie dazu führen, so zu tun, als wüßten wir nichts von der Liebe Gottes. Im Gegenteil, sie müssen uns Anlaß sein, zu dieser Liebe und Güte unsere ganze Zuflucht zu nehmen, ähnlich wie die alten Ritter, wenn sie in ihre Rüstung stiegen. Jenes Ecce ego, quia vocasti me (1 Sam 3,6; 8) - rechne auf mich, denn Du hast mich berufen - ist unser Schild. Wir dürfen uns nicht von Gott...

Heiliger Josefmaria Escrivá
"In der Schlichtheit deiner gewöhnlichen Arbeit, in dem (...) Kleinkram des Alltags mußt du das große und neue Geheimnis entdecken, das vielen Menschen verborgen bleibt: die göttliche Liebe."
HL. JOSEFMARIA, Gründer des Opus Dei